WhiteWall stellt keine Brandschutzzertifikate aus, da das Brandverhalten vom individuell kombinierten Gesamtprodukt abhängt. Nachweise werden vor allem in öffentlichen Gebäuden verlangt; Anforderungen sollten vorab mit Betreiber oder Brandschutzbeauftragten geklärt werden.
Stellt WhiteWall Brandschutzzertifikate aus?
Nein, für unsere Produkte können wir leider keine Brandschutzzertifikate oder Einstufungen des Brandverhaltens ausstellen.
Warum gibt es keine Brandschutzzertifikate?
Jedes WhiteWall-Produkt wird individuell nach Ihren Wünschen gefertigt. Bildträger, Druckverfahren, Kaschierung, Oberfläche, Rahmen, Aufhängung und Format lassen sich frei kombinieren.
Das Brandverhalten hängt immer vom fertigen Gesamtprodukt ab, also vom Zusammenspiel aller verwendeten Materialien. Für eine Klassifizierung des Brandverhaltens müsste deshalb jede einzelne Variante separat von einer anerkannten Prüfstelle geprüft werden. Ein solcher Nachweis – etwa ein Prüfzeugnis oder ein Klassifizierungsbericht mit der Einstufung in eine Baustoff- bzw. Brandverhaltensklasse – gilt immer nur für das jeweils geprüfte Produkt. Bei der Vielzahl möglicher Kombinationen ist das leider nicht umsetzbar.
Wann wird ein Nachweis zum Brandverhalten verlangt?
In privaten Wohnräumen spielt das in der Regel keine Rolle. Nachweise werden vor allem in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Sonderbauten verlangt, etwa in Versammlungsstätten oder auf Messen. In Deutschland schreiben die Versammlungsstättenverordnungen der Bundesländer zum Beispiel vor, dass Ausschmückungen mindestens schwerentflammbar sein müssen, in notwendigen Fluren und Treppenräumen sogar nichtbrennbar (§ 33 VStättVO). In Österreich und der Schweiz gelten eigene landes- bzw. kantonale Vorschriften.
Welche Anforderungen an Ihrem Einsatzort konkret gelten, legt in der Regel der Betreiber im Rahmen seines Brandschutzkonzepts fest.
Zusätzliche Informationen
- Klassifizierung: Das Brandverhalten von Baustoffen wird europaweit nach DIN EN 13501-1 eingestuft (Brandverhaltensklassen A1 bis F). In Deutschland findet sich teilweise noch die ältere Einteilung in Baustoffklassen nach DIN 4102-1, zum Beispiel B1 für „schwerentflammbar“.
- Vorgaben vorab klären: Bitte klären Sie vor Ihrer Bestellung mit dem Betreiber, der zuständigen Behörde oder dem Brandschutzbeauftragten, welche Anforderungen für Ihren Einsatzort gelten.
- Persönliche Beratung: Bei Fragen zu unseren Materialien hilft Ihnen unser Kundenservice gern weiter.